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Pesto Genovese bei Eataly München

Man braucht nicht viele Zutaten, um überwältigende Gerichte zuzubereiten. Das Pesto alla Genovese ist mit seinen einfachen und natürlichen Zutaten einer der besten Beweise hierfür.

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Es ist eines der meistverbreiteten ligurischen Produkte der Welt. Cremig und mit einem charakteristischen, intensiven Geschmack, ist das Pesto Genovese ein Produkt, das italienische “Primi Piatti” wie Pasta oder Gnocchi köstlich bereichert. Dafür liebt Eataly Pesto. Zwischen 04. und 16. April widmen wir uns diesem wunderschönen Produkt und entführen Sie in die Welt des Pesto Genovese. In diesem Zeitraum bieten wir Ihnen eine Vielfalt an Angeboten im Marktbereich und in den Restaurants, Tastings mit Produzenten, Kochkurse und vieles mehr.

Lediglich Basilikum, Pinienkerne, Knoblauch, Parmesan, Salz, und kaltgepresstes Olivenöl werden benötigt. Achtet man auf eine korrekte Zubereitung sowie auf Herkunft und Qualität der Zutaten, so erhält man eine wundervolle, tiefgrüne Soße, die sich nicht ohne Grund weltweit großer Beliebtheit erfreut.

Herkunft
Der wahrscheinliche Ursprung des Pesto Genovese befindet sich zur Zeit des antiken Roms in einem Mix den man „Moretum“ nannte. Von dieser Zubereitung aus Kräutern, Knoblauch, Öl, Essig und Frischkäse, die in einer Art Mörser zu einem Brei gestampft wurde und der in Einzelfällen auch Nüsse hinzugefügt wurden, sprach schon der antike Historiker Virgilio. Die heutzutage gebräuchliche Zusammenstellung wurde erst im 19. Jahrhundert bekannt, genauer gesagt 1865, als das Orginalrezept zum ersten Mal als „geschlagener Mix mit Knoblauch und Basilikum“ im Buch „Cuciniera genovese“ der Gebrüder Ratto erschien.

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Das traditionelle Rezept
Seit dem Erscheinen des Originalrezepts hat das Pesto in seiner Urfrom keine Veränderungen erfahren. Natürlich hat jede ligurische Familie ihre eigene Version, auf die sie seit Generationen schwört. Darüberhinaus sind über die Jahrzehnte verschiedene Varianten des Pesto entstanden, wie beispielsweise das “Pesto Rosso”, eine rötliche Soße aus Tomaten, Knoblauch, Parmesan und Pinienkernen.

Die Zubereitung eines echten „Pesto alla genovese“ sieht noch heute die Verwendung eines Mörsers (gegebenenfalls aus Marmor) und einer hölzernen Mörserkeule vor. Was den Basilikum anbelangt, sollte man im Idealfall ein Basilico Genovese D.O.P. verwenden. Die Abkürzung steht für Denominazione d'Origine Protetta und ist das Siegel für italienische Produkte aus geschützter Herkunft. Basilico Genovese hat ein sehr intensives Aroma. Die mittelgroßen Blätter sind zartgrün und haben eine ovale Form. Legt man Wert auf die besten Zutaten, kann man beispielsweise Basilikum aus Pra` verwenden, der seit der Antike im gleichnamigen Gebiet der ligurischen Hauptstadt angebaut wird.

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Auch das Olivenöl ist laut Originalrezept genau definiert – kaltgepresstes Olivenöl aus Ligurien eignet sich perfekt für die Zubereitung eines echten Pesto Genovese. Neben Basilikum und Öl werden außerdem Knoblauch aus Vessalico, grobkörniges Salz, Pinienkerne und Parmesan verwendet. Alternativ zum Parmigiano kann auch Pecorino als Käse zur Zubereitung verwendet werden.

In Genua findet seit 2007 alle zwei Jahre die internationale Weltmeisterschaft des Pesto Genovese aus dem Mörser (Pesto genovese al mortaio) statt. Die Veranstaltung versammelt Wettstreiter aus aller Welt, die mit ihrem Pesto vor einer hochkarätig besetzten Jury von Lebensmittel-Experten und Gastronomen um die beste Soße wetteifern.

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